Repertoire

Liedprogramme

Die vorgestellten Lied-Programme sind eine Auswahl des sich stets erweiternden Repertoires. Ulrike Richter stellt Ihre Liederabende nach Ort und Anlass des Konzertes jeweils speziell zusammen und gibt Einführungen zum Programm.

Frauenlieder der Goethe-Zeit - Weihnachten im 19. Jahrhundert - "So treiben wir den Winter aus" - Blaue Lieder - "Drei Musen im Mond" - "Und Wehmut schleicht mir ins Herz hinein" - Dreiteiliges Volksliederprojekt - Leipziger Lieder - Le chant des oyseaux - Mit Myrthen und Rosen - "Mit Mendelssohn auf Reisen"

  • Frauenlieder der Goethe-Zeit  >> Kritik
  • Lieder von Fanny Hensel, Bettina v. Arnim, Clara Schumann, Annette von Droste-Hülshoff u.a.
  • Das Programm entstand für die Konzertreihe der "Stiftung Weimarer Klassik" in Dornburg. Es erklingen überraschend reizvolle Lieder, die für die bürgerlichen Salons der Goethezeit typische Unterhaltung waren.
    Auf Wunsch stellt Sebastian Knebel zum Konzert sein eigenes Instrument (Hammerflügel nach J. A. Stein, um 1780) bereit. Selbstverständlich kann das Programm auch mit modernem Flügel musiziert werden.

    Sopran: Ulrike Richter (Leipzig)
    Hammerflügel: Sebastian Knebel (Dresden) oder Klavier: Iva Dolezalek (Leipzig)

  • Weihnachten im 19. Jahrhundert
  • Lieder und Erzählungen
  • Neben Liedern von R. Schumann, J. Brahms, P. Cornelius u.a. erklingen bekannte und unbekannte Volkslieder. Ulrike Richter im historischen Gewand liest Weihnachtsberichte von Th. Storm, W. v.Kügelgen, L. Richter u.a., bei Familienkonzerten auch ein kurzes Märchen der Brüder Grimm. Weihnachtsbräuche und Ihre Entstehung werden bedacht, und es wird natürlich auch gemeinsam gesungen.

    Sopran und Moderation: Ulrike Richter
    Klavier: Iva Dolezalek

  • "So treiben wir den Winter aus"
  • Volkslieder und romantische Frühlingslieder
  • Volkslieder und Kompositionen von F. Mendelssohn Bartholdy, C. und R. Schumann, F. Hensel, J. Lang und J. Brahms erwärmen das wintergraue Gemüt - zum Schluss "treiben wir den Winter aus".

    Sopran: Ulrike Richter (Leipzig)
    Klavier: Iva Dolezalek (Leipzig)

  • Blaue Lieder
  • Romantische Lieder und Volkslieder
  • Erstmals für die "Galerie in Blau" in Erlangen entstand ein Liedprogramm, das von blauem Himmel, blauer Nacht und der blauen Blume handelt - es ergibt sich eine liebliche Zusammenstellung besonderer "Perlen" von Fanny Hensel, Clara und Robert Schumann, Schubert, Mendelssohn und Brahms. Dazu kommen Volkslieder wie "Weiß mir ein Blümlein blaue" und "Verstohlen geht der Mond auf".

    Sopran: Ulrike Richter (Leipzig)
    Klavier: Iva Dolezalek (Leipzig)

  • "Drei Musen im Mond"
  • Gedichte von Emanuel Geibel in romantischer Vertonung und als ein "musithralischer Rundgang" und in einem Boot vor der Lübecker Bucht.
  • Lieder von Clara und Robert Schumann und Felix Mendels­sohn Bartholdy und Schauspiel, Schatten- bzw. Figurenspiel verbinden sich zu einer reizvollen Collage. Für ein Publikum von 10 bis 110 Jahren mit Sinn für Humor und Romantik.

    Sopran: Ulrike Richter
    Klavier: Iva Dolezalek
    Ausstattung, Spiel und Konzept: Steffi Lampe
    Geibels Stimme: Ralf Zimmermann

  • "Und Wehmut schleicht mir ins Herz hinein"  >> Kritik
  • Buch der Lieder und klingende Gedichte
    Robert Schumann und Heinrich Heine
  • Die Zeile aus "Du bist wie eine Blume" verweist auf die wohl erste Liedkomposition Robert Schumanns - ein Heine-Text. Heinrich Heine ist der meistvertonte Dichter seiner Zeit.
    Zum 150. Todesjahr heines und Schumanns wurden für ein Konzert bei der Leipziger Goethe-Gesellschaft Schumannsche Heine-Vertonungen denen anderer Komponisten gegenüber­gestellt, so dass die Interpretation der Texte durch Schumann eindrücklich hörbar wurde.
    Die Frage, inwieweit und in welcher Weise die musikalische Umsetzung einen Text neu künstlerisch interpretiert, bewegt Ulrike Richter ganz besonders bei Ihren Interpretationen.

    Sopran: Ulrike Richter (Leipzig)
    Klavier: Iva Dolezalek (Leipzig)

  • Dreiteiliges Volksliederprojekt
  • Dieses Projekt mit drei Konzerten entstand für das Museum für Musikinstrumente in Leipzig und wurde dort an jeweils authentischen Instrumenten aufgeführt. Die Volksliedprogramme entführen in ganz verschiedene Klang- und Lebenswelten und wecken Lust zum Singen. Die einzelnen Programme können auch zum modernen Klavier aufgeführt werden.

  • "Weiß mir ein Blümlein blaue"
  • Volkslieder vor Herder
  • In diesem Programm erklingen Volkslieder aus früheren Jahrhunderten vor Herder, die in Sammlungen aufgenommen und uns auf diese Weise erhalten geblieben sind. Die ewig alten Themen Liebesfreud und -leid, Natur, Tages-, Jahres- und Lebenszeiten begegnen uns in altvertrauen und doch fast vergessenen Melodien und Texten.

    Sopran: Ulrike Richter
    Orgel/Cembalo: Daniel Beilschmidt (Leipzig) oder Stefan Nusser (Dessau)

    "Voll Hoheit und Unschuld"
    Volkslieder und Lieder im Volkston um 1800

    Angeregt 1773 von einem Aufsatz Gottfried Herders, erwachte Ende des 18. Jahrhunderts ein großes Interesse an alten Volksliedern. Die intensive Beschäftigung mit gesammeltem Liedgut regte Dichter und Komponisten zu einer großen Zahl wundervoller neuer Lieder "im Volkston" an.
    Der Hammerflügelklang bringt in seiner zarten Farbigkeit die Schönheit der Musik auf ungewohnte und doch eigentlich zeitgemäße Weise zur Geltung und gibt Raum für die kräftig bildhaften, teils lieblichen, teils lustigen oder traurigen Texte. Dennoch ist das Programm natürlich auch mit modernem Flügel reizvoll.
    Das Programm führt von "Wenn ich ein Vöglein wär" aus Herders Volksliedern bis zu dem schon wehmütig auf die "gute alte Zeit" zurückschauenden "An der Saale hellem Strande".
    Lieder von Schubert und Weber bereiten den Übergang zum romantischen Kunstlied vor.

    "Wohin mit der Freud'"
    Volkslieder und Volksliedbearbeitungen um die Mitte des 19. Jahrhunderts

    Dieses Programm schließt zeitlich an die Lieder nach Herder an. Es erklingen Lieder von Silcher, Hauptmann u. a., Begleitsätze von Humperdinck, aber auch herrliche Lieder Mendels­sohns und Schumanns, die die Grenze zwischen Kunst- und Volkslied bewusst aufheben.
    Natürlich sind die Brahms'schen Volksliedbearbeitungen der Mittelpunkt dieses Programms.

    Sopran: Ulrike Richter
    Hammerflügel: Sebastian Knebel (Dresden) oder Klavier: Iva Dolezalek (Leipzig)

  • Leipziger Lieder
  • Lieder von Clara Schumann, Wilhelm Weismann und Lorenz Stolzenbach
  • Drei weniger bekannte Leipziger Komponisten werden vorgestellt: Zu Clara Schumanns romantischen Liedern kommen sehr unterhaltsame "Wunderhorn"-Vertonungen von Wilhelm Weismann und nachdenklich-lyrische Lieder von Lorenz Stolzenbach, die Ulrike Richter und Iva Dolezalek in Leipzig uraufführt haben.

    Sopran: Ulrike Richter (Leipzig)
    Klavier: Iva Dolezalek (Leipzig)

  • Le chant des oyseaux
  • Der Gesang der Vögel
  • Musik des 16. und 17. Jahrhunderts für Gesang und Orgel / Cembalo
  • Das Programm umfasst Lieder und Motetten, die in reizvollen Naturbildern von Liebe und Sommerlust erzählen, und man lauscht dem Vogelgezwitscher des Waldes.

    Sopran: Ulrike Richter
    Orgel / Cembalo: Daniel Beilschmidt (Leipzig) oder Stefan Nusser (Dessau)

  • Mit Myrthen und Rosen
  • Robert Schumann: Liederkreis nach Heine op. 24 und Werke von Fanny Hensel
  • Neben Robert Schumanns unbekannterem, aber besonders herrlichen frühen Heine-Zyklus op.24 erklingen Lieder der Schwester Felix Mendelssohn Bartholdys, Fanny Hensel. Die nicht minder begabte Fanny hat eine sehr große Zahl harmonisch reicher und wundervoller Lieder geschrieben, von denen hier thematische und musikalische Gegenstücke zu den Schumann'schen Liedern ausgewählt wurden.

    Sopran: Ulrike Richter
    Klavier: Iva Dolezalek

  • "Mit Mendelssohn auf Reisen"
  • Reiselieder von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Zeitgenossen und Mendelssohns Reisebriefe
  • Felix Mendelssohn Bartholdy hat in herrlichen Briefen vor allem seinen Eltern seine Reise nach Italien beschrieben. Ulrike Richter hat Briefauszüge und Lieder von Felix Mendelssohn Bartholdy, Fanny Hensel, Robert Schumann u.a. zu einer amüsanten und interessanten Reise zusammengestellt.

    Sopran und Lesung: Ulrike Richter
    Klavier: Iva Dolezalek

    Musikalisches Papiertheater


    Das Papiertheater war im 19. Jahrhundert äußerst beliebt. Neuerdings wird es als eine ganz besonders reizvolle Unterhaltung wiederentdeckt. Seit 2008 hat sich die Sopranistin Ulrike Richter mit Begeisterung dieser Kunst verschrieben, um mit Gesang, Erzählung und der Papiertheaterbühne eine ganz eigenartige, poesievolle Welt zu zaubern, die Zuschauer und –hörer magisch in ihren Bann zieht.
    Kritik

    Aus dem Leben eigenes Taugenichts - Küsse, Grütze, Nachtigall - Die neue Melusine - Der goldene Topf

  • "Aus dem Leben eigenes Taugenichts"  >> Kritik    >> Werbung (pdf)
  • Josef Freiherr von Eichendorff
  • Papiertheater mit Liedern des 19. Jahrhunderts zum Klavier oder zur Harfe

  • Der Taugenichts lebt in den Tag hinein und lässt sich von Poesie, Musik und Zufall treiben. Da er glaubt, seine Angebetete erhöre ihn nicht, nimmt er seine Geige und bricht fröhlich nach Italien auf, wo einem “die Rosinen ins Maul wachsen” sollen. Es beginnt eine abenteuerliche Reise nach Rom und wieder zurück, die in vielen romantisch märchenhaften Szenen geschildert wird.

    Paula Richter hat für die Geschichte vom ”Taugenichts” farbig kolorierte Figuren und Bühnenbilder gezeichnet. Ulrike Richter liest die (gekürzte) Erzählung und stellt die Szenen im Papiertheater. Dazu singt sie Lieder des 19. Jahrhunderts im Volkston zur Hakenharfe.

    Es wird auch eine Fassung mit romantischen Klavierliedern mit der Konzertpianistin Iva Dolezalek geben.

    Lesung, Gesang zur Harfe: Ulrike Richter
    Bühne: Paula Richter
    Begleitung der Fassung mit Klavierliedern: Iva Dolezalek

    Hinweise: Aufbau und Abbau jeweils ca. 45 min; Bühnengröße: ca. 75 x 40 cm; benötigte Spielfläche ca. 4,00 x 3,00 m; für bis zu 60 Zuschauer geeignet


  • Küsse, Grütze, Nachtigall  >> Kritik    >> Werbung (pdf)
  • Andersens Märchen und romantische Lieder im Volkston zum Papiertheater
  • Ulrike Richter liest Andersen-Märchen und zeigt eine zauberhafte Welt farbig gezeichneter Figuren (Bühnenbild: Paula Richter). Dazu singt sie romantische Lieder im Volkston aus dieser Epoche z. B. von Robert Schumann und seinen Zeitgenossen, begleitet auf der Hakenharfe.

    Der Schweinehirt

    Des Kaisers Tochter verschmäht Nachtigall und Rose, die Ihr der Prinz aus einem ganz kleinen Königreich zum Brautgeschenk gemacht hat. Da geht der Prinz als Schweinehirt an ihren Hof und bastelt zierliche, künstliche Spielwerke. Die Prinzessin soll aber mit Küssen bezahlen!

    Dauer ca. 30 Minuten

    Lesung, Musik und Gesang: Ulrike Richter
    Bühne: Paula Richter

    In der Fassung für Gesang und Klavier:
    Lesung und Gesang: Ulrike Richter
    Klavier: Iva Dolezalek
    Bühne: Paula Richter

    Das Heinzelmännchen beim Krämer

    Das Heinzelmännchen wohnt beim Krämer, dort hat es immer ein warmes Plätzchen im Laden und bekommt zu Weihnachten eine köstliche Schüssel Brei. Aber unterm Dach wohnt ein armer Student, und der hat ein Buch voller Poesie. Für wen soll sich das Heinzelmännchen entscheiden?

    Dauer ca. 20 Minuten

    Lesung, Musik und Gesang: Ulrike Richter
    Bühne: Paula Richter

    In der Fassung für Gesang und Klavier:
    Lesung und Gesang: Ulrike Richter
    Klavier: Iva Dolezalek
    Bühne: Paula Richter

    Auf Wunsch können beide Stücke jeweils auch separat gespielt werden.

    Hinweise: Aufbau und Abbau ca. 40 min; Bühnengröße: ca. 75 x 40 cm; benötigte Spielfläche ca. 4,00 x 3,00 m; für bis zu 60 Zuschauer geeignet. Es fallen keine GEMA-Gebühren an.

  • Die neue Melusine   >> Kritik    >> Werbung (pdf)
  • Märchen-Lesung und Harfen-Lieder zum Papiertheater
  • nach Johann Wolfgang von Goethe
  • mit Liedern und Scherenschnittkunst der Goethezeit

  • Ulrike Richter liest eine gekürzte Version des Märchens und singt zur Harfe zeitgenössische Goethe-Vertonungen von J. F. Reichardt, C. F. Zelter, Ph. Ch. Kayser u.a. sowie Lieder aus dem ”Mildheimischen Liederbuch” von 1815. Dazu stellt sie Szenen aus kunstvollen Scheren­schnitten im Papiertheater.

    Goethes Märchen “Die neue Melusine” erzählt von der Zwergenprinzessin, die in einem Kästchen die Menschenwelt bereist.
    Sie soll einen Bräutigam finden, der das winzige Zwergengeschlecht durch seine Größe auffrischen kann. Dem Zauber der Prinzessin in Menschengestalt kann sich niemand entziehen.
    Zwar verscherzt sich der erwählte Gatte unverständig und selbstsüchtig sein menschliches Glück mit ihr, und auch die Zwergenwelt wird ihm bald zu eng, doch die Prinzessin erwartet das erwünschte Kind; ihre Reise war nicht vergeblich. Die eigenartige Erzählung zeigt uns auf vergnügliche Weise, dass das Glück der Liebe immer neu verdient und gepflegt sein will, damit Bindung sich nicht in Enge wandelt.
    Im Salon der Goethezeit bestand Muße und Vergnügen noch selbstverständlich in eigener, geselliger Kunstfertigkeit: Papiertheater und Harfenspiel sind poesievolle Unterhaltung, wie sie im frühen 19. Jahrhundert üblich und beliebt war.

    Lesung und Lieder, für Schoß-Harfe eingerichtet, gesungen und gespielt von Ulrike Richter
    Scherenschnitte von Luise Duttenhofer (1776 - 1829) u.a., zum Bühnenbild ergänzt und teilweise farbig gefasst von Paula Richter

    Hinweise: Aufbau und Abbau ca. 40 min; Bühnengröße: ca. 75 x 40 cm; benötigte Spielfläche ca. 4,00 x 3,00 m; ür bis zu 60 Zuschauer geeignet. Es fallen keine GEMA-Gebühren an.

  • In Vorbereitung für 2013:

  • Der goldene Topf    >> Werbung (pdf)
  • Papiertheater nach dem Märchen von E.T.A. Hoffmann
  • mit Liedern des 19. Jahrhunderts zur Hakenharfe

  • Lesung, Spiel, Gesang und Hakenharfe: Ulrike Richter; Bühnenbild: Paula Richter

  • Kulturhistorische Führungen

    Seit einigen Jahren hat sich Ulrike Richter mit kulturhistorischen Führungen in Leipzig etabliert. Es sind Performances, die Gesang, musikgeschichtliche, kultur- und kunsthistorische Bezüge, Instrumentenbau und zeitgenössische Berichte vereinen. Alle Führungen können, in gewünschter Länge und an gewünschtem Ort, direkt bei der Künstlerin angefragt werden.

    "Unwiderstehlich muss die Schöne uns entzücken" - Führungen und Lieder mit "Clara Schumann"

  • "Unwiderstehlich muss die Schöne uns entzücken"
  • Führung zur Tonkunst um 1800 mit Liedern zur Hakenharfe
  • Im Kostüm der Zeit erzählt die Sopranistin Ulrike Richter Geschichten aus dem bürgerlichen Musikleben um 1800 und singt Lieder zur Hakenharfe von Adam Hiller bis Bettina Brentano.

    “Die zahlreichen Besucher erfahren viel Wissenswertes über die Instrumente und das Musizieren jener Zeit und werden gleichzeitig von Gesang und Harfenklang berührt.
    Ulrike Richter schöpft aus ihrem reichen Erfahrungsschatz vieler Liederabende und musikhistorischer Führungen. Ihr Spezialgebiet ist die Goethezeit und Frühromantik, und so bereichern ihre lebendigen Erzählungen und zeitgenössische Berichte von bürgerlicher Hausmusik, vom Konzertleben, von Messmusikanten und Virtuosen und der Schicklichkeit oder Unschicklichkeit weiblichen Musizierens den Blick auf das teils besonders schöne, teils auch besonders kuriose Instrumentarium der Zeit um 1800.
    Serpent, Glasharmonika, Orphika, Teetischklavier und andere Herrlichkeiten zeugen von der Musizierlust der Bürger "zwischen Meisterspiel und Liebhaberei".

    >> Museum für Musikinstrumente


  • Führungen und Lieder mit "Clara Schumann"
  • In der Rolle der "Clara Schumann" belebt die gebürtige Leipzigerin Ulrike Richter die Erinnerung an ihre Heimatstadt im 19. Jahrhundert in einer außergewöhnlichen Performance mit Liedern und Erzählungen.
    Clara Wieck, 1819 in Leipzig geboren, verließ nach 25 Jahren die Stadt als Frau des Komponisten Robert Schumann. Die einst berühmte Pianistin, auch in Tonsatz und Gesang ausgebildet, ist nun "ausnahmsweise" als Sängerin zu erleben.

    Im Alten Rathaus
    Am großen Stadtmodell von 1823 führt Ihnen "Clara" ihr Leipzig in einer Zeit aufregender Neuerungen wie Eisenbahn und Gasbeleuchtung vor Augen. In der Erinnerung spaziert so mancher Zeitgenosse durch die Straßen: Mendelssohn, Wagner, Fontane...
    Beim anschließenden Museumsrundgang durch Leipzigs Kulturgeschichte zeigt "Clara" Ihnen Kostbarkeiten, die ihr besonders am Herzen liegen.
    Sie singt dazu Lieder von Luther bis Schumann.

    >> Stadtgeschichtliches Museum im Alten Rathaus Leipzig

    Im Schumann-Haus
    Durch "Claras" biographische Erzählungen und ihre Lieder wird die authentische Atmosphäre der Wohnräume spürbar, in denen Clara und Robert Schumann zwischen 1840 und 1844 die glücklichste Zeit ihrer Ehe erlebten.

    >> Schumann-Verein - Inselstraße 18 e.V.

    Musik zum Puppentheater

    Hans im Glück trifft Telemann - Orpheus und Eurydike - Die Regentrude - König Drosselbart

  • Hans im Glück trifft Telemann
  • Puppenspiel mit Liedern zum Cembalo oder zur Harfe

  • >> Puppentheater Rosi Lampe
  • “In der Ruh vergnügter Sinnen liegt das höchste Gut der Welt“
    Zwei Vagabunden unterhalten das Publikum mit ihren Lebenserfahrungen: Das Puppenspiel wird zwischen den Szenen kommentiert von Liedern aus “Singe-, Spiel- und Generalbass­übungen” von G. Ph. Telemann. Die kurzen, lebensweisen Sentenzen der Lieder sind wie gemacht zur Betrachtung der Stationen, die Hans durchläuft - der tiefe Sinn dieser Geschichte, heute mehr denn je aktuell, erschließt sich ja im Grunde erst richtig dem Erwachsenen.
    Die kleine Puppenbühne hat die Form eines alten Karussells. Dass Hans also im Kreise geht, ist ein schönes Sinnbild für den Kreislauf der Zeit, die sinnvoll ausgefüllt sein will.

    >> Puppenspiel: Rosi Lampe
    Gesang und Harfe: Ulrike Richter
    Cembalo: Daniel Beilschmidt

  • Orpheus und Eurydike
  • Puppenkomödie mit Gesang zur Handharfe für zwei Spielerinnen und vier Handfiguren

  • >> Puppentheater Rosi Lampe
  • Der Thrakier Orpheus, Sohn der Muse Kalliope und des Flussgottes Oiagros, rührt selbst Tiere, Pflanzen und Steine mit seinem Gesang und Saitenspiel.
    Als seine Frau Eurydike durch einen Schlangenbiss getötet wird, steigt Orpheus in die Unterwelt hinab. Hades (Pluto) und Persephone (Proserpina), die Götter des Totenreiches, sind so bewegt von der Musik des Sängers, dass sie ihm Eurydike zurückgeben wollen. Allerdings darf sich Orpheus auf dem Weg zurück nicht nach seiner Gattin umsehen.

    Das Stück ist für Kinder etwa ab acht Jahren und Erwachsene gedacht. Der dramaturgische Reiz besteht vor allem in dem Kontrast zwischen dem burlesken Handpuppenspiel in “Knittelversen” und den “archaischen” Liedern zur Handharfe, die ich zu antiker Lyrik nach dorischen, phrygischen und lydischen Tonreihen gemacht habe: Die etwas verstaubte ”Muse” mischt sich - in Hexametern deklamierend - in das Puppenspiel ein, um sich der kunstvergessenen Menschheit wieder in Erinnerung zu rufen.

    >> Puppenspiel: Rosi Lampe
    Komposition und Musik: Ulrike Richter

  • Die Regentrude
  • Schattenspiel nach dem Märchen von Theodor Storm mit Harfenbegleitung und Gesang

  • >> Puppentheater Rosi Lampe
  • Dieses Märchen von Theodor Storm ist dem Volksmärchen am nächsten.
    Mit schöner Selbstverständlichkeit wird von Rettung aus großer Not - vom Erwecken der Regentrude durch Maren und Andreas - berichtet. Das Selbstverständliche ist: Es geschieht aus Liebe, und es geht nur zu zweit!
    Das stimmungsvolle Schattenspiel, seit Jahren im Repertoire von Rosi Lampe, wird durch Harfenklänge untermalt und mit Liedern zu Stormgedichten ergänzt, so dass es Kindern und Erwachsenen gleichermaßen Vergnügen bereitet.

    >> Puppenspiel: Rosi Lampe
    Gesang und Schoßharfe: Ulrike Richter

  • König Drosselbart
  • mit Musik

  • >> Puppentheater Rosi Lampe
  • Ein Spiel von Sein und Schein, von Eitelkeit, bestraftem Stolz und vom Auf und Ab der Liebe. Am Schluss aber sind Prinzessin Sophie und König Drosselbart klüger geworden und die Hochzeit wird fröhlich gefeiert.
    Handpuppenspiel mit Musik auf einer Bühne, die aus einem Spielmannswagen entwickelt wird.
    Die Inszenierung ist auch im Freien spielbar, wenn die Bedingungen gut sind und nicht wesentlich mehr als 70 Zuschauer erwartet werden.

    >> Puppenspiel: Rosi Lampe
    Musik: Ulrike Richter

    Lesungen mit Liedern zur Hakenharfe

    Als Studiosus in Pleißathen - "Gegrüßet seid ihr hohen Herrn, Gegrüßt ihr, schöne Damen!" - "Der Bär auf dem Försterball", "Jules Ratte" und "Das Rosenkissen" - West-östlicher Divan

  • Als Studiosus in Pleißathen
  • Musikalisch-Literarische Soiree
  • Anthologie autobiographischer Erinnerungen aus dem 18. Jahrhundert, herausgegeben von Katrin Löffler
    In Auszügen gelesen und durch Lieder von Johann Friedrich Reichardt, Corona Schröter, Adam Hiller u.a. nach Texten von Johann Wolfgang Goethe, Christian Felix Weiße u.a.

    Lesung: Katrin Löffler oder Ulrike Richter
    Lieder zur Harfe: Ulrike Richter

  • "Gegrüßet seid ihr hohen Herrn, Gegrüßt ihr, schöne Damen!"
  • Zu Goethes Geburtstag
  • Goethe-Gedichte und Texte, gesungen und gelesen

    Gesang zur Hakenharfe: Ulrike Richter
    Lesung: Rosi Lampe

  • "Der Bär auf dem Försterball", "Jules Ratte" und "Das Rosenkissen"
  • Szenische Lesung mit Musik zum Geburtstag von Peter Hacks
  • Rosi Lampe: Lesung mit Puppen
    Lesung, Vertonung einiger Gedichte, Gesang und Hakenharfe: Ulrike Richter

  • West-östlicher Divan
  • Ägyptische Lieder zum Ud und deutsche Volkslieder zur Hakenharfe, gesungen, gespielt und moderiert von Mona Ragy Enayat und Ulrike Richter
  • Die beiden Sängerinnen entwickeln ein ungewöhnliches interkulturelles musikalisches Gespräch mit unterschiedlichen Gesangstechniken und verschiedenen Zupfinstrumenten. Zu hören sind "Der König in Thule" original und in moderner arabischer Übertragung, ein Gedicht von Kalaf Hosseini, deutsch im 9.Psalmton gesungen, und andere Lieder in wechselseitiger Übertragung und gemeinsam musiziert.

    Ulrike Richter: Sopran und Hakenharfe
    Mona Ragy Enayat: Ud (arabische Laute)