Die vorgestellten Lied-Programme sind eine Auswahl des sich stets erweiternden Repertoires. Ulrike Richter stellt Ihre Liederabende nach Ort und Anlass des Konzertes jeweils speziell zusammen und gibt Einführungen zum Programm.
Frauenlieder der Goethe-Zeit
- Weihnachten im 19. Jahrhundert
- "So treiben wir den Winter aus"
- Blaue Lieder
- "Drei Musen im Mond"
- "Und Wehmut schleicht mir ins Herz hinein"
- Dreiteiliges Volksliederprojekt
- Leipziger Lieder
- Le chant des oyseaux
- Mit Myrthen und Rosen
- "Mit Mendelssohn auf Reisen"
Das Programm entstand für die Konzertreihe der "Stiftung Weimarer Klassik" in Dornburg. Es erklingen überraschend reizvolle Lieder, die für die bürgerlichen Salons der
Goethezeit typische Unterhaltung waren.
Auf Wunsch stellt Sebastian Knebel zum Konzert sein eigenes Instrument (Hammerflügel nach J. A. Stein, um 1780) bereit.
Selbstverständlich kann das Programm auch mit modernem Flügel musiziert werden.
Sopran: Ulrike Richter (Leipzig)
Hammerflügel: Sebastian Knebel (Dresden) oder Klavier: Iva Dolezalek (Leipzig)
Neben Liedern von R. Schumann, J. Brahms, P. Cornelius u.a. erklingen bekannte und unbekannte Volkslieder. Ulrike Richter im historischen Gewand liest Weihnachtsberichte von
Th. Storm, W. v.Kügelgen, L. Richter u.a., bei Familienkonzerten auch ein kurzes Märchen der Brüder Grimm. Weihnachtsbräuche und Ihre Entstehung werden bedacht, und es wird
natürlich auch gemeinsam gesungen.
Sopran und Moderation: Ulrike Richter
Klavier: Iva Dolezalek
Volkslieder und Kompositionen von F. Mendelssohn Bartholdy, C. und R. Schumann, F. Hensel, J. Lang und J. Brahms erwärmen das wintergraue Gemüt - zum Schluss "treiben wir
den Winter aus".
Sopran: Ulrike Richter (Leipzig)
Klavier: Iva Dolezalek (Leipzig)
Erstmals für die "Galerie in Blau" in Erlangen entstand ein Liedprogramm, das von blauem Himmel, blauer Nacht und der blauen Blume handelt - es ergibt sich eine liebliche
Zusammenstellung besonderer "Perlen" von Fanny Hensel, Clara und Robert Schumann, Schubert, Mendelssohn und Brahms.
Dazu kommen Volkslieder wie "Weiß mir ein Blümlein blaue" und "Verstohlen geht der Mond auf".
Sopran: Ulrike Richter (Leipzig)
Klavier: Iva Dolezalek (Leipzig)

Lieder von Clara und Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy und Schauspiel, Schatten- bzw. Figurenspiel verbinden sich zu einer reizvollen Collage. Für ein
Publikum von 10 bis 110 Jahren mit Sinn für Humor und Romantik.
Sopran: Ulrike Richter
Klavier: Iva Dolezalek
Ausstattung, Spiel und Konzept: Steffi Lampe
Geibels Stimme: Ralf Zimmermann
Die Zeile aus "Du bist wie eine Blume" verweist auf die wohl erste Liedkomposition Robert Schumanns - ein Heine-Text.
Heinrich Heine ist der meistvertonte Dichter seiner Zeit.
Zum 150. Todesjahr heines und Schumanns wurden für ein Konzert bei der Leipziger Goethe-Gesellschaft Schumannsche Heine-Vertonungen denen anderer Komponisten
gegenübergestellt, so dass die Interpretation der Texte durch Schumann eindrücklich hörbar wurde.
Die Frage, inwieweit und in welcher Weise die musikalische Umsetzung einen Text neu künstlerisch interpretiert, bewegt Ulrike Richter ganz besonders bei Ihren
Interpretationen.
Sopran: Ulrike Richter (Leipzig)
Klavier: Iva Dolezalek (Leipzig)
Dieses Projekt mit drei Konzerten entstand für das Museum für Musikinstrumente in Leipzig und wurde dort an jeweils authentischen Instrumenten aufgeführt. Die Volksliedprogramme entführen in ganz verschiedene Klang- und Lebenswelten und wecken Lust zum Singen. Die einzelnen Programme können auch zum modernen Klavier aufgeführt werden.
In diesem Programm erklingen Volkslieder aus früheren Jahrhunderten vor Herder, die in Sammlungen aufgenommen und uns auf diese Weise erhalten geblieben sind. Die ewig
alten Themen Liebesfreud und -leid, Natur, Tages-, Jahres- und Lebenszeiten begegnen uns in altvertrauen und doch fast vergessenen Melodien und Texten.
Sopran: Ulrike Richter
Orgel/Cembalo: Daniel Beilschmidt (Leipzig) oder Stefan Nusser (Dessau)
"Voll Hoheit und Unschuld"
Volkslieder und Lieder im Volkston um 1800
Angeregt 1773 von einem Aufsatz Gottfried Herders, erwachte Ende des 18. Jahrhunderts ein großes Interesse an alten Volksliedern. Die intensive Beschäftigung mit
gesammeltem Liedgut regte Dichter und Komponisten zu einer großen Zahl wundervoller neuer Lieder "im Volkston" an.
Der Hammerflügelklang bringt in seiner zarten Farbigkeit die Schönheit der Musik auf ungewohnte und doch eigentlich zeitgemäße Weise zur Geltung und gibt Raum für die
kräftig bildhaften, teils lieblichen, teils lustigen oder traurigen Texte. Dennoch ist das Programm natürlich auch mit modernem Flügel reizvoll.
Das Programm führt von "Wenn ich ein Vöglein wär" aus Herders Volksliedern bis zu dem schon wehmütig auf die "gute alte Zeit" zurückschauenden "An der Saale hellem
Strande".
Lieder von Schubert und Weber bereiten den Übergang zum romantischen Kunstlied vor.
"Wohin mit der Freud'"
Volkslieder und Volksliedbearbeitungen um die Mitte des 19. Jahrhunderts
Dieses Programm schließt zeitlich an die Lieder nach Herder an. Es erklingen Lieder von Silcher, Hauptmann u. a., Begleitsätze von Humperdinck, aber auch herrliche
Lieder Mendelssohns und Schumanns, die die Grenze zwischen Kunst- und Volkslied bewusst aufheben.
Natürlich sind die Brahms'schen Volksliedbearbeitungen der Mittelpunkt dieses Programms.
Sopran: Ulrike Richter
Hammerflügel: Sebastian Knebel (Dresden) oder Klavier: Iva Dolezalek (Leipzig)
Drei weniger bekannte Leipziger Komponisten werden vorgestellt: Zu Clara Schumanns romantischen Liedern kommen sehr unterhaltsame "Wunderhorn"-Vertonungen von Wilhelm
Weismann und nachdenklich-lyrische Lieder von Lorenz Stolzenbach, die Ulrike Richter und Iva Dolezalek in Leipzig uraufführt haben.
Sopran: Ulrike Richter (Leipzig)
Klavier: Iva Dolezalek (Leipzig)
Das Programm umfasst Lieder und Motetten, die in reizvollen Naturbildern von Liebe und Sommerlust erzählen, und man lauscht dem Vogelgezwitscher des Waldes.
Sopran: Ulrike Richter
Orgel / Cembalo: Daniel Beilschmidt (Leipzig) oder Stefan Nusser (Dessau)
Neben Robert Schumanns unbekannterem, aber besonders herrlichen frühen Heine-Zyklus op.24 erklingen Lieder der Schwester Felix Mendelssohn Bartholdys, Fanny Hensel. Die
nicht minder begabte Fanny hat eine sehr große Zahl harmonisch reicher und wundervoller Lieder geschrieben, von denen hier thematische und musikalische Gegenstücke zu den
Schumann'schen Liedern ausgewählt wurden.
Sopran: Ulrike Richter
Klavier: Iva Dolezalek
Felix Mendelssohn Bartholdy hat in herrlichen Briefen vor allem seinen Eltern seine Reise nach Italien beschrieben. Ulrike Richter hat Briefauszüge und Lieder von Felix
Mendelssohn Bartholdy, Fanny Hensel, Robert Schumann u.a. zu einer amüsanten und interessanten Reise zusammengestellt.
Sopran und Lesung: Ulrike Richter
Klavier: Iva Dolezalek
Das Papiertheater war im 19. Jahrhundert äußerst beliebt. Neuerdings wird es als eine ganz besonders reizvolle Unterhaltung wiederentdeckt. Seit 2008 hat sich die Sopranistin Ulrike Richter mit Begeisterung dieser Kunst verschrieben, um mit Gesang, Erzählung und der Papiertheaterbühne eine ganz eigenartige, poesievolle Welt zu zaubern, die Zuschauer und –hörer magisch in ihren Bann zieht.
Kritik
Aus dem Leben eigenes Taugenichts
- Küsse, Grütze, Nachtigall
- Die neue Melusine - Der goldene Topf
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Der Taugenichts lebt in den Tag hinein und lässt sich von Poesie, Musik und Zufall treiben. Da er glaubt, seine Angebetete erhöre ihn nicht, nimmt er seine Geige und bricht fröhlich nach Italien auf, wo einem “die Rosinen ins Maul wachsen” sollen. Es beginnt eine abenteuerliche Reise nach Rom und wieder zurück, die in vielen romantisch märchenhaften Szenen geschildert wird.
Paula Richter hat für die Geschichte vom ”Taugenichts” farbig kolorierte Figuren und Bühnenbilder gezeichnet. Ulrike Richter liest die (gekürzte) Erzählung und stellt die Szenen im Papiertheater. Dazu singt sie Lieder des 19. Jahrhunderts im Volkston zur Hakenharfe.
Es wird auch eine Fassung mit romantischen Klavierliedern mit der Konzertpianistin Iva Dolezalek geben.
Lesung, Gesang zur Harfe: Ulrike Richter
Bühne: Paula Richter
Begleitung der Fassung mit Klavierliedern: Iva Dolezalek
Hinweise: Aufbau und Abbau jeweils ca. 45 min; Bühnengröße: ca. 75 x 40 cm; benötigte Spielfläche ca. 4,00 x 3,00 m; für bis zu 60 Zuschauer geeignet
Ulrike Richter liest Andersen-Märchen und zeigt eine zauberhafte Welt farbig gezeichneter Figuren (Bühnenbild: Paula Richter). Dazu singt sie romantische Lieder im Volkston aus dieser Epoche z. B. von Robert Schumann und seinen Zeitgenossen, begleitet auf der Hakenharfe.
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Des Kaisers Tochter verschmäht Nachtigall und Rose, die Ihr der Prinz aus einem ganz kleinen Königreich zum Brautgeschenk gemacht hat. Da geht der Prinz als Schweinehirt an ihren Hof und bastelt zierliche, künstliche Spielwerke. Die Prinzessin soll aber mit Küssen bezahlen!
Dauer ca. 30 Minuten
Lesung, Musik und Gesang: Ulrike Richter
Bühne: Paula Richter
In der Fassung für Gesang und Klavier:
Lesung und Gesang: Ulrike Richter
Klavier: Iva Dolezalek
Bühne: Paula Richter
Das Heinzelmännchen beim Krämer
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Das Heinzelmännchen wohnt beim Krämer, dort hat es immer ein warmes Plätzchen im Laden und bekommt zu Weihnachten eine köstliche Schüssel Brei. Aber unterm Dach wohnt ein armer Student, und der hat ein Buch voller Poesie. Für wen soll sich das Heinzelmännchen entscheiden?
Dauer ca. 20 Minuten
Lesung, Musik und Gesang: Ulrike Richter
Bühne: Paula Richter
In der Fassung für Gesang und Klavier:
Lesung und Gesang: Ulrike Richter
Klavier: Iva Dolezalek
Bühne: Paula Richter
Auf Wunsch können beide Stücke jeweils auch separat gespielt werden.
Hinweise: Aufbau und Abbau ca. 40 min; Bühnengröße: ca. 75 x 40 cm; benötigte Spielfläche ca. 4,00 x 3,00 m; für bis zu 60 Zuschauer geeignet. Es fallen keine GEMA-Gebühren an.
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Ulrike Richter liest eine gekürzte Version des Märchens und singt zur Harfe zeitgenössische Goethe-Vertonungen von J. F. Reichardt, C. F. Zelter, Ph. Ch. Kayser u.a. sowie Lieder aus dem ”Mildheimischen Liederbuch” von 1815. Dazu stellt sie Szenen aus kunstvollen Scherenschnitten im Papiertheater.
Goethes Märchen “Die neue Melusine” erzählt von der Zwergenprinzessin, die in einem Kästchen die Menschenwelt bereist.
Sie soll einen Bräutigam finden, der das winzige Zwergengeschlecht durch seine Größe auffrischen kann. Dem Zauber der Prinzessin in Menschengestalt kann sich niemand entziehen.
Zwar verscherzt sich der erwählte Gatte unverständig und selbstsüchtig sein menschliches Glück mit ihr, und auch die Zwergenwelt wird ihm bald zu eng, doch die Prinzessin erwartet das erwünschte Kind; ihre Reise war nicht vergeblich. Die eigenartige Erzählung zeigt uns auf vergnügliche Weise, dass das Glück der Liebe immer neu verdient und gepflegt sein will, damit Bindung sich nicht in Enge wandelt.
Im Salon der Goethezeit bestand Muße und Vergnügen noch selbstverständlich in eigener, geselliger Kunstfertigkeit: Papiertheater und Harfenspiel sind poesievolle Unterhaltung, wie sie im frühen 19. Jahrhundert üblich und beliebt war.
Lesung und Lieder, für Schoß-Harfe eingerichtet, gesungen und gespielt von Ulrike Richter
Scherenschnitte von Luise Duttenhofer (1776 - 1829) u.a., zum Bühnenbild ergänzt und teilweise farbig gefasst von Paula Richter
Hinweise: Aufbau und Abbau ca. 40 min; Bühnengröße: ca. 75 x 40 cm; benötigte Spielfläche ca. 4,00 x 3,00 m; ür bis zu 60 Zuschauer geeignet. Es fallen keine GEMA-Gebühren an.
Seit einigen Jahren hat sich Ulrike Richter mit kulturhistorischen Führungen in Leipzig etabliert. Es sind Performances, die Gesang, musikgeschichtliche, kultur- und kunsthistorische Bezüge, Instrumentenbau und zeitgenössische Berichte vereinen. Alle Führungen können, in gewünschter Länge und an gewünschtem Ort, direkt bei der Künstlerin angefragt werden.
"Unwiderstehlich muss die Schöne uns entzücken"
- Führungen und Lieder mit "Clara Schumann"
Im Kostüm der Zeit erzählt die Sopranistin Ulrike Richter Geschichten aus dem bürgerlichen Musikleben um 1800 und singt Lieder zur Hakenharfe von Adam Hiller bis Bettina Brentano.
“Die zahlreichen Besucher erfahren viel Wissenswertes über die Instrumente und das Musizieren jener Zeit und werden gleichzeitig von Gesang und Harfenklang berührt.
Ulrike Richter schöpft aus ihrem reichen Erfahrungsschatz vieler Liederabende und musikhistorischer Führungen.
Ihr Spezialgebiet ist die Goethezeit und Frühromantik, und so bereichern ihre lebendigen Erzählungen und zeitgenössische Berichte von bürgerlicher Hausmusik, vom Konzertleben, von Messmusikanten und Virtuosen und der Schicklichkeit oder Unschicklichkeit weiblichen Musizierens den Blick auf das teils besonders schöne, teils auch besonders kuriose Instrumentarium der Zeit um 1800.
Serpent, Glasharmonika, Orphika, Teetischklavier und andere Herrlichkeiten zeugen von der
Musizierlust der Bürger "zwischen Meisterspiel und Liebhaberei".
>> Museum für Musikinstrumente
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In der Rolle der "Clara Schumann" belebt die gebürtige Leipzigerin Ulrike Richter die Erinnerung an ihre Heimatstadt im 19. Jahrhundert in einer außergewöhnlichen Performance mit Liedern und Erzählungen.
Clara Wieck, 1819 in Leipzig geboren, verließ nach 25 Jahren die Stadt als Frau des Komponisten Robert Schumann. Die einst berühmte Pianistin, auch in Tonsatz und Gesang ausgebildet, ist nun "ausnahmsweise" als Sängerin zu erleben.
Im Alten Rathaus
Am großen Stadtmodell von 1823 führt Ihnen "Clara" ihr Leipzig in einer Zeit aufregender Neuerungen wie Eisenbahn und Gasbeleuchtung vor Augen. In der Erinnerung spaziert so mancher Zeitgenosse durch die Straßen: Mendelssohn, Wagner, Fontane...
Beim anschließenden Museumsrundgang durch Leipzigs Kulturgeschichte zeigt "Clara" Ihnen Kostbarkeiten, die ihr besonders am Herzen liegen.
Sie singt dazu Lieder von Luther bis Schumann.
>> Stadtgeschichtliches Museum im Alten Rathaus Leipzig
Im Schumann-Haus
Durch "Claras" biographische Erzählungen und ihre Lieder wird die authentische Atmosphäre der Wohnräume spürbar, in denen Clara und Robert Schumann zwischen 1840 und 1844 die glücklichste Zeit ihrer Ehe erlebten.
>> Schumann-Verein - Inselstraße 18
e.V.
Hans im Glück trifft Telemann - Orpheus und Eurydike - Die Regentrude - König Drosselbart
“In der Ruh vergnügter Sinnen liegt das höchste Gut der Welt“
Zwei Vagabunden unterhalten das Publikum mit ihren Lebenserfahrungen: Das Puppenspiel wird zwischen den Szenen kommentiert von Liedern aus “Singe-, Spiel- und Generalbassübungen” von G. Ph. Telemann. Die kurzen, lebensweisen Sentenzen der Lieder sind wie gemacht zur Betrachtung der Stationen, die Hans durchläuft - der tiefe Sinn dieser Geschichte, heute mehr denn je aktuell, erschließt sich ja im Grunde erst richtig dem Erwachsenen.
Die kleine Puppenbühne hat die Form eines alten Karussells. Dass Hans also im Kreise geht, ist ein schönes Sinnbild für den Kreislauf der Zeit, die sinnvoll ausgefüllt sein will.
>> Puppenspiel: Rosi Lampe
Gesang und Harfe: Ulrike Richter
Cembalo: Daniel Beilschmidt
Der Thrakier Orpheus, Sohn der Muse Kalliope und des Flussgottes Oiagros, rührt selbst Tiere, Pflanzen und Steine mit seinem Gesang und Saitenspiel.
Als seine Frau Eurydike durch einen Schlangenbiss getötet wird, steigt Orpheus in die Unterwelt hinab. Hades (Pluto) und Persephone (Proserpina), die Götter des Totenreiches, sind so bewegt von der Musik des Sängers, dass sie ihm Eurydike zurückgeben wollen. Allerdings darf sich Orpheus auf dem Weg zurück nicht nach seiner Gattin umsehen.
Das Stück ist für Kinder etwa ab acht Jahren und Erwachsene gedacht. Der dramaturgische Reiz besteht vor allem in dem Kontrast zwischen dem burlesken Handpuppenspiel in “Knittelversen” und den “archaischen” Liedern zur Handharfe, die ich zu antiker Lyrik nach dorischen, phrygischen und lydischen Tonreihen gemacht habe: Die etwas verstaubte ”Muse” mischt sich - in Hexametern deklamierend - in das Puppenspiel ein, um sich der kunstvergessenen Menschheit wieder in Erinnerung zu rufen.
>> Puppenspiel: Rosi Lampe
Komposition und Musik: Ulrike Richter
Dieses Märchen von Theodor Storm ist dem Volksmärchen am nächsten.
Mit schöner Selbstverständlichkeit wird von Rettung aus großer Not - vom Erwecken der Regentrude durch Maren und Andreas - berichtet.
Das Selbstverständliche ist: Es geschieht aus Liebe, und es geht nur zu zweit!
Das stimmungsvolle Schattenspiel, seit Jahren im Repertoire von Rosi Lampe, wird durch Harfenklänge untermalt und mit Liedern zu Stormgedichten ergänzt, so dass es Kindern und Erwachsenen gleichermaßen Vergnügen bereitet.
>> Puppenspiel: Rosi Lampe
Gesang und Schoßharfe: Ulrike Richter
Ein Spiel von Sein und Schein, von Eitelkeit, bestraftem Stolz und vom Auf und Ab der Liebe. Am Schluss aber sind Prinzessin Sophie und König Drosselbart klüger geworden und die Hochzeit wird fröhlich gefeiert.
Handpuppenspiel mit Musik auf einer Bühne, die aus einem Spielmannswagen entwickelt wird.
Die Inszenierung ist auch im Freien spielbar, wenn die Bedingungen gut sind und nicht wesentlich mehr als 70 Zuschauer erwartet werden.
>> Puppenspiel: Rosi Lampe
Musik: Ulrike Richter
Als Studiosus in Pleißathen
- "Gegrüßet seid ihr hohen Herrn, Gegrüßt ihr, schöne Damen!"
- "Der Bär auf dem Försterball", "Jules Ratte" und "Das Rosenkissen"
- West-östlicher Divan
Anthologie autobiographischer Erinnerungen aus dem 18. Jahrhundert, herausgegeben von Katrin Löffler
In Auszügen gelesen und durch Lieder von Johann Friedrich Reichardt, Corona Schröter, Adam Hiller u.a. nach Texten von Johann Wolfgang Goethe, Christian Felix Weiße u.a.
Lesung: Katrin Löffler oder Ulrike Richter
Lieder zur Harfe: Ulrike Richter
Goethe-Gedichte und Texte, gesungen und gelesen
Gesang zur Hakenharfe: Ulrike Richter
Lesung: Rosi Lampe
Rosi Lampe: Lesung mit Puppen
Lesung, Vertonung einiger Gedichte, Gesang und Hakenharfe: Ulrike Richter
Die beiden Sängerinnen entwickeln ein ungewöhnliches interkulturelles musikalisches Gespräch mit unterschiedlichen Gesangstechniken und verschiedenen Zupfinstrumenten.
Zu hören sind "Der König in Thule" original und in moderner arabischer Übertragung, ein Gedicht von Kalaf Hosseini, deutsch im 9.Psalmton gesungen, und andere Lieder in wechselseitiger Übertragung und gemeinsam musiziert.
Ulrike Richter: Sopran und Hakenharfe
Mona Ragy Enayat: Ud (arabische Laute)